Hallo zusammen,
wie gerne ich auf dieses Forum gestoßen bin..es fällt schwer am PC zu schreiben, aber
es ist es wert sich hier auszutauschen, denn in meiner Umgebung gibt es kein Verständnis, auch
im Sinne von: wenige können es verstehen, meinen das aber nicht böse...
Nun meine Geschichte: Im Jahr 2000 hatte ich das Gefühl von Verschwommensehen im Gesichtsfeld
links. Daraufhin wurde eine Konvergenzschwäche li festgestellt. Ich habe das linke Auge und die linke Wange über
7-8Jahre immer als schwammiges Gefühl bezeichnet, es war einfach anders als meine andere Seite. War beim Augenarzt
und beim HNO, hatte mal wieder eine Sinusitis, jedoch konnte mir keiner dieses Gefühl erklären. Das schlimmste kam
dann mit der Zeit, ich entwickelte ein Krampfgefühl im linken Auge, das teils fürchterlich schmerzte. Auf einer Skala 1-10 lagen die Schmerzen zwischen 6 und 8. Wie ein Krampf im Bein, leider nur im Auge und das lange anhaltend.
Weiter lebte es sich wie folgt. Arbeiten gehen, heimkommen und Schmerzen, das über so viele Jahre. In den orthoptischen
Messungen kam dann eine Konvergenzschwäche re dazu und eine VD -. Ständig suchte man nach einer Fehlfunktion meiner Schilddrüse. Das Verschwommensehen bei beidseitiger Sehleistung von 1,25 entwickelte sich dann zu Wackelbildern mit Schwindel und weiterhin krampfartigen Schmerzen. Aufgrund stark schwankendem Schielwinkel, mal 4 pdptr mal 15 pdptr, konnte man mir mit Prismenbrille nicht helfen. So kam es dann ca. 2010 zu Kopfschmerzen, böse, böse. Dann gab es Probleme beim Autofahren und zu guter letzt konnte kaum spazierengehen da so einen Seegang bekam, dass ich ständig Übelkeit hatte. Im Mai 2011 kam es dann zu einem starken Gesichtschmerz links der sich auch als Trigeminusschmerz beurteilen lassen könnte, ich wäre fast mit dem Kopf durch die Wand. Lag dann in der Neurologie. Ausgeschlossen wurde Myasthenie, Borreliose, MS; Tumor, im MRT und in der Lumbalpunktion gab es keinen pathologischen Befund. In der Augenklinik wurde dann Fusionsverlust und Akkomodationsschwäche bzw V.a. Horror fusionis festgestellt. Seit Mai 2011 bin ich krankgeschrieben, leif von einer Augenklinik und einem Endokrinologen und Neurologen, Onkolegen zum anderen. Nichts als Ursache gefunden. Dezember 2011 kam dann in die Reha Neurologie, enntwickelt depressiven Erschöpfungszustand, keine Konzentration mehr und dann hatte auch Schmerzen übers rechte Auge, was schlußendlich zu Dauerkopfschmerzen mit Übelkeit führte, welche nicht behandelbar sind. Kein Schmerzmittel half. keine Triptane, keine Ibuprofens, keine Antirheumatika.. Der wirklich Mutige ar mein Hausarzt der mich im Sommer 2011 auf 100mg Cortison setzte und ich für 2Tage unter dieser Menge!!!!! tatsächlich Kovergenz hatte und nahezu schmerzfrei war. Das war sooo herrlich. Aber nach Runterfahren auf 90mg, war die Konvergenz wieder negativ und alles nahm gleich wieder seinen alten Lauf. Dieser Cortisonversuch ließ sämtliche Augenkliniken und Neurologien kalt. Für uns war es aber ein Versuch wert!! Mittlerweile lag meine Sehleistung mit Korrektur bei 0.6-0.8 , ja nun hatte ich innerhalb eines Jahres auch einen Astigmatismus von cyl 0.75, doch diese Korrektur verursavcht mir hauptsächlich noch "klarere" Doppelbilder :-( Nun, heute, stehe ich da mit einem Rentenantrag wegen voller Erwerbsminderung nach der Reha. Ich weiß kaum mehr weiter. Bin 38jahre alt und komm nur von den Schmerzen runter wenn täglich nur maximal 10min lese bzw 15min PC schaue. Autfahren und Motorradfahren an den Nagel hänge und alles im Nahbereich vermeide, einen Großteil meines Alltags umstelle. Wenn ich ein Auge zumache hilft es mir nicht weil dann das offene Auge ständig wie eine Kamera mit Wackelkontakt hin- und herzoomt. Wäre schön, wenn ich mich wenigstens mit anderen austauschen könnte. Die Orthoptik ist ein sehr kompliziertes Thema für mich, verstehe auch nicht alles, sei da auch ein Sonderfall, sagte man mir....Liebe Grüße!!!
Übernommen aus dem Archiv von Optometrie Online (Beitrag 5706) für den Probeaufbau.